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Kulturhaus Karlstorbahnhof Heidelberg

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Urban Mother

Bodies at Resistance II

Fr 03.02.23 / 17:30 / TiK (Südstadt)

Einlass 17:00

TiK (Südstadt)

Abendkasse 17,00 €

Vorverkauf 16,40 €

Abendkasse ermäßigt: 11,00 €
Vorverkauf ermäßigt: 10,90 €

Bild: Urban Mother

Die junge Mutter in der Tanzperformance „ Urban Mother“ lebt in einer modernen Großstadt.

Alles bewegt sich schnell, ist hip, cool und vegan. Ihren Alltag macht sie in den sozialen Medien öffentlich, es gibt nichts Privates in ihrem Leben mehr. Das Baby überfordert sie. Wie andere junge Menschen, möchte sie auf Partys gehen und feiern. Sie wünscht sich eine Karriere als „Medienstar“.

Und dazu kann ihr sogar das Baby verhelfen, zu mehr Follower…

Anschließend Publikumsdiskussion über die Themen: Urbaner Tanz und Feminismus/ Digitale Medien mit Prof. Dr. Pothiti Hantzaroula

Choreografie: David Kwiek

Tanz: Ashley Weiss

„Bodies at Resistance II“ schließt an das gleichnamige, interdisziplinäre und genreübergreifende Projekt aus dem Jahr 2021 an. Damals hat das Nostos Tanztheater Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz und Darstellende Kunst in einen produktiven Austausch mit Wissenschaftlerinnen zu den Themen Ausgrenzung und Freiheit von Kunst gebracht. Die Tandems aus Künstlern und Wissenschaftlerinnen entwickelten in einem intensiven Dialog grundlegende Fragen an unsere Gegenwart. Mit diesen Fragen geht das Nostos Tanztheater in einem nächsten Schritt auf die Straße und stellt sie namhaften urbanen Tänzerinnen und Tänzern. Diese übersetzen politische und ästhetische Themen in ihre eigene Sprache, ohne sich standardisierter Codes zu bedienen. Dabei knüpfen sie an die identitätsstiftende und politische Kraft an, die von den Anfängen des Hip Hop auch in Heidelberg ausging.

Tanz soll für alle zugänglich sein – von der LGBTQ-Community bis zu prekären, migrantischen und Flüchtlingsmilieus. Teilen ist für die Urban Dancers wichtiger als das Wirtschaftliche. Welche Rolle spielen diese Ideale heute in der Urban-Dance-Community und wie kann sie sich zu Kommerzialisierung, Kolonialisierung, Feminismus, Digitalisierung und im institutionalisierten Kulturbetrieb positionieren? Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen diskutieren die Tänzerinnen und Tänzer diese Fragen, übersetzen sie in ihre Sprache und diskutieren sie im Anschluss an die Aufführung mit dem Publikum.

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