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Kulturhaus Karlstorbahnhof Heidelberg

Willkommen im Kulturhaus Karlstorbahnhof

Harold López-Nussa

Enjoy Jazz

Mi 02.11.22 / 20:00 / Saal (Südstadt)

Einlass 19:00

Bestuhlt im Saal (Südstadt)

Abendkasse 33,00 €

Vorverkauf 29,60 €

Ticket

Bild: Harold López-Nussa

Hineingeboren in einen hochmusikalischen Haushalt in Kubas Hauptstadt Havanna und erzogen von französischen Großeltern ist Harold López-Nussa sprichwörtlich ein Kind zweier Welten.
Seine Musik beinhaltet dementsprechend sehr viele Elemente, die es in dieser Kombination so
noch nicht zu hören gab: Einerseits tief verwurzelt im typischen karibischen Sound seiner Heimat, fügt Harold López-Nussa jede Menge andere musikalische Einflüsse und Akzente hinzu, die ihn unverwechselbar machen. Er ist der erste kubanische Musiker, der seit der Aufhebung des langjährigen Handelsembargos mit ›El Viaje (The Journey)‹ ein Album international veröffentlichte. Darauf zeigt sich López-Nussa als vollendeter Künstler mit eigenständiger, klar erkennbarer Handschrift. Seine kraftvollen und dabei stets eleganten Kompositionen klingen vertraut und frisch zugleich.

Kein Wunder also, dass Harold López-Nussa mittlerweile auf weltbekannten Bühnen wie dem
Olympia Theater in Paris, dem Kennedy Center in New York oder dem Cotton Club Tokio aufgetreten ist und auf den weltweit berühmtesten Jazz Festivals wie Montreux, Montreal, Barcelona, Wien, Oslo, Martinique, Marciac, San Francisco, New York sowie dem North Side Festival und vielen mehr beeindrucken konnte. Die vielen Eindrücke und kulturellen Begegnungen die Harold López-Nussa auf seinen zahlreichen Konzertreisen sammelt, nimmt er mit in seine Heimat Kuba. In Havanna, seinem liebsten Ort, um neue Musik zu erschaffen, fließen all diese neuen Erfahrungen dann mit der Vertrautheit seines Lebensmittelpunktes zusammen.
So entsteht genau die Art von musikkulturellem Austausch, die López-Nussa antreibt, und den er so unverwechselbar in seiner eigenen Musik verarbeitet. Kubanische oder afrikanische Rhythmen treffen auf weltmännische Kompositionen im Stile eines Thelonious Monk, ein melancholischer Bolero, der urplötzlich in einen modernen Cha Cha Cha umschlägt – bei aller Experimentier- und Spielfreude bleibt López-Nussa jedoch immer gradlinig und bestimmt – eine leider selten gewordene Tugend. Unnötige Effekthaschereien oder Soli, die nur zum Eindruck schinden gespielt werden, sucht man bei López-Nussa gottlob vergebens – gute und geschmackvolle Musik steht auf dem Speiseplan. Mit seiner neugierigen Weltoffenheit, kombiniert mit virtuoser Brillianz und dem untrüglichen Gespür für die richtige musikalische Idee darf man von Harold Lopez Nussa noch sehr viel mehr Großes erwarten!

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