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Karlstorbahnhof e.V.

Gemeinnütziges Kulturzentrum in Heidelberg

Ein Schaf fürs Leben

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Maritgen Matter, ab 5 Jahren

Mo 13.10.25 / 10:00 / TiK

Einlass 09:30

Bestuhlt im TiK

Abendkasse 12,00 €

Vorverkauf 10,90 €

Ermäßigte Preise:
Vorverkauf: 8,70 € / Abendkasse: 9,00 €
Gruppenermäßigung: 7,00€ ab 15 Personen auf Anfrage bei paul@karlstorbahnhof.de

Ticket

Bild: Ein Schaf fürs Leben

Es war ein kalter Winterabend. Missmutig trottete Wolf mit seinem Schlitten durch den Schnee. Ein eisiger Wind pfiff ihm durch die Mütze ‚Hunger, Hunger, Hunger!‘, murmelte er im Takt seiner Schritte, um den Mut nicht zu verlieren.

So beginnt das Buch „Ein Schaf fürs Leben“ der Niederländerin Maritgen Matter, das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Es ist die hinreißende Geschichte einer ganz besonderen Begegnung, die zeigt, was möglich sein kann, wenn man bereit ist, seine vorgefertigten Meinungen zu hinterfragen.

Denn Wolf will in dieser Nacht auswärts essen und findet schließlich in einem Schafstall ‚ein nettes Restaurant‘ – mit einem hilfsbereiten aber arglosen Schaf darin. Um kein Aufsehen zu erregen und es in Ruhe fressen zu können, lockt er Schaf hinaus in die Nacht und überredet es zu einer gemeinsamen Schlittenfahrt nach „Erfahrungen“. Das Schaf ist begeistert und schwer beeindruckt von Wolfs Weltgewandtheit. Dem wird allerdings zunehmend klar, dass Schaf viel mehr ist, als ein gefundenes Fressen: Es ist lebenslustig, charmant und liebenswert, ein ganz famoses Schaf eben. So geraten Wolfs Essens-Pläne allmählich gründlich durcheinander, hin und her gerissen zwischen Wolfshunger und Stallwärme. Und plötzlich nimmt die nächtliche Schlittenfahrt eine dramatische Wende.

„Ein Schaf fürs Leben“ handelt vom zerbrechlichen Glück der Zweisamkeit, von dem Moment, wenn etwas Fremdes vertraut wird, und davon, wie erfüllend es sein kann, auch gegen seine Natur Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen. Ein Blick ins Herz kann manch ein vermeintlich zwangsläufiges „böses Erwachen“ ins Gegenteil und ins Gute kehren.

Spiel: Jeanette Friedrich, Wolfgang Kerbs
Buch & Regie: Matthias Paul

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