Diskriminierung in der Wissenschaft
Podiumsgespräch mit Ismahan Wayah, Theresa Heyd, Christiane Schwieren, Aleida Assmann und Leyla Jagiella
Mo 27.04.26 / 19:30 / Zentrale
Einlass 19:00
Bestuhlt im Zentrale

Woran erkennt man Diskriminierung im Wissenschaftssystem? Wie hat sie sich über die Zeit verändert? Auf dem Podium sitzen fünf Frauen unterschiedlicher Generationen, die von ihren Erfahrungen von Diskriminierung in der Wissenschaft erzählen und aus intersektionaler Perspektive gemeinsam darüber diskutieren, was sich in den letzten dreißig Jahren getan hat, und was sich in Zukunft noch ändern muss für mehr Chancengerechtigkeit im Hochschulsystem.
Mit
Ismahan Wayah
Christiane Schwieren
Theresa Heyd
Aleida Assmann
Leyla Jagiella (Moderation)
Dr.Ismahan Wayah ist Kuratorin, Literaturwissenschaftlerin und Kulturberaterin. Sie promovierte in English and Postcolonial Studies an der Universität Münster zu muslimisch-diasporischen Romanen. Zuletzt kuratierte sie am Historischen Museum Hannover die Ausstellung „Unsere Hannover: Schwarze Geschichten“ (Feb.–Nov. 2026). Zuvor arbeitete sie am Museum Selma (DoMiD) in Köln sowie am Historischen Museum Frankfurt.
Christiane Schwieren ist seit 2009 Professorin für Organisationsverhalten und seit 2019 zentrale Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Heidelberg. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit mit Schwerpunktthemen rund um Geschlechtsunterschiede in ökonomischem Verhalten, Stress und psychischer Gesundheit sowie Kooperationsverhalten hat sie sich auch zur Konfliktmediatorin weitergebildet.
Theresa Heyd ist seit 2024 Professorin für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Heidelberg und forscht zu Sprachgebrauch an der Schnittstelle zwischen Geschlecht und digitaler Praxis. Von 2018 bis 2024 war sie Professorin an der Universität Greifswald und hatte dort Positionen als Studiendekanin, Dekanin und stellvertretende Sprecherin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung inne.
Aleida Assmann lehrte von 1993 – 2014 Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, und war u.a. an der Yale University, Rice University, Princeton University und Universität Wien tätig. Zusammen mit ihrem Mann Jan Assmann erhielt sie 2017 den Balzan Preis für ihre Forschungen zum Kulturellen Gedächtnis und 2018 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschien ihr Buch Gemeinsinn, der sechste, soziale Sinn (2024, zus. mit Jan Assmann).
Leyla Jagiella ist Kulturanthropologin und Religionswissenschaftlerin. Sie ist Fachreferentin für Geschlecht, Sexualität und religiöse Vielfalt sowie freischaffende Autorin und lehrte an den Universitäten Marburg, Bayreuth, Tübingen und Heidelberg. Bis 2024 war sie Kuratorin der Jüdisch-Muslimischen Kulturtage Heidelberg. Seit 2025 ist sie Mediatorin im Projekt „Neue Auftraggeber – Kunst im Bürger*innenauftrag“. 2021 erschien ihr Buch Among the Eunuchs. A Muslim Transgender Journey.

Unterstützt durch das Programm Diversity Drivers von UNIFY – Unit for Family, Diversity & Equality und durch das Anglistische Seminar der Universität Heidelberg.
Bildrechte: Wikimedia commons.

Ähnliche Veranstaltungen

Ozan Zakariya Keskinkılıç: Hundesohn
Queer Festival 2026 - Lesung
Di 12.05.26 / 20:00 / Zentrale

Queer Festival Eröffnungsempfang und Vernissage
mit Lilo Wanders u.a.
Fr 08.05.26 / 19:30 / Saal

… und wir träumten vom Matriarchat
von und mit Margret Schepers und Lena Sutor-Wernich
Do 30.04.26 / 20:00 / TiK

Caroline Wahl
Lesung: Die Assistentin
Di 21.04.26 / 20:00 / Saal