Die Vermessung der Demokratie
Ein Wilhelm Leuschner-Portrait
Mi 16.09.26 / 20:00 / TiK
Einlass 19:30
Bestuhlt
Abendkasse 24,00 €
Vorverkauf 23,00 €
Abendkasse ermäßigt: 15,00 €
Vorverkauf ermäßigt: 14,20 €

Eine Veranstaltung von und mit Jan Uplegger, Yumiko Tsubaki und Maria Hinze in Zusammenarbeit mit „Gegen Vergessen für Demokratie“, Regionalgruppe Kurpfalz, dem DGB Heidelberg und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Landesverband Baden-Württemberg.
Unsere Zeit ist geprägt von großer politischen Unsicherheit, beeinflusst durch einen sich verstärkenden Hang zu Populismus, autoritären und rechtsradikalen Tendenzen. Ist sie schon mit den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts zu vergleichen?
Schon vor 100 Jahren warnte frühzeitig ein Mann vor der Gefahr durch den aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland: der damalige hessische Innenminister Wilhelm Leuschner. Nach 1933 baute er als Gewerkschaftsführer im Untergrund ein ganz Deutschland umfassendes geheimes Widerstandsnetz auf. Dieses war die unentbehrliche Grundlage für Stauffenbergs Umsturzpläne. Nach einem gelungenen Attentat hätte er Leuschner als Reichskanzler vorgeschlagen. Dessen Vision von einer Einheitsgewerkschaft unter Zusammenschluss aller demokratischen Kräfte bereitete die spätere Gründung des DGB und unsere demokratische Nachkriegsordnung vor.
Jan Uplegger ist freischaffender Schauspieler in Berlin und Leipzig.
Er ist Sprecher für den Deutschlandfunk und zahlreicher Hörbücher.
Yumiko Tsubaki spielt als Geigerin freiberuflich beim MDR-Sinfonieorchester, in der Musikalischen Komödie Leipzig, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, sowie in verschiedenen Barockmusikensembles wie der camerata lipsiensis und der Berliner Lautten Compagney.
Maria Hinze wirkt als freischaffende Musikerin an der Oper Leipzig und als musikalische Leiterin für Schauspielprojekte, wie dem Staatstheater Kassel, Theater Magdeburg und bei der Bremer Shakespeare Company.
Mitschiko Tsubaki war Meisterschülerin von Thomas Virnich und ist als freischaffende Künstlerin in den Zwischenbereichen Kunst, Literatur und Wissenschaft tätig.
Foto: Emilian Tsubaki
Informationen zur Barrierefreiheit
Das TiK besitzt ein Induktions- oder Funkübertragungsanlage, einen Rollstuhlgerechten Zugang sowie eine Toilette für alle und eine Barrierefreie Toilette.
Die angezeigten Piktogramme werden von der Stadt Heidelberg zur Verfügung gestellt.