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Karlstorbahnhof e.V.

Gemeinnütziges Kulturzentrum in Heidelberg

Yoshi Nardo + schlecht.

Support: Bruder Bender

Do 11.06.26 / 20:00 / Klub

Einlass 19:00

Unbestuhlt im Klub

Abendkasse 14,00 €

Vorverkauf 13,10 €

Ticket

Bild: Yoshi Nardo + schlecht.

Der Stuttgarter Rapper Yoshi Nardo und das Kölner Duo schlecht. kombinieren in ihrer Musik mitreißende Flows, lyrische Komplexität und eingängige Hooks mit samplebasiertem Live Hip-Hop. Musikalisch und inhaltlich beeinflusst von Künstler*innen wie Kendrick Lamar, Little Simz und OG Keemo schafft das Trio ein einzigartiges Livekonzept, das sich stilistisch zwischen lockerem Boom Bap und modernem Trap bewegt.

Yoshi Nardo verkörpert eine neue, reflektierte Art des Mannseins, indem er sich ehrlich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt. Auf seiner ersten EP „Viersitzer“ (2025) beschäftigt er sich mit den Zukunftsängsten seiner Generation und prangert die dafür verantwortlichen politischen Zustände an, ohne sich dabei abgedroschener Floskeln zu bedienen. Feinsinnige Beobachtungen und vielfältige Referenzen und Zitate geben seinen Texten den Charakter eines Wimmelbilds, in dem es viel zu entdecken gibt.

schlecht. besteht aus dem Produzenten beatklempner und dem Drummer Johnny Walker, die mit ihrem Debütalbum „villa schlecht“ (2025) ein modernes „Coming of Age“-Werk geschaffen haben. Markenzeichen der Band ist die organische Mischung aus warmen Samples, knackigen Drums und druckvollem Bass. Geprägt von Einflüssen wie J Dilla und Funkvater Frank sind die hausgemachten Instrumentals immer voll von Patina und Charakter.

Das Gepäck voller poetischer Texte und atmosphärischer Beats, machen sich die drei Freunde auf ihren Weg aus dem Keller in die Clubs.

Zum Support: Bruder Bender ist Rapper, Veranstalter und Aktivist aus Heidelberg. Der gebürtige Bremer trat 2020 mit seinem Debütalbum ULTIMO auf den Plan der deutschen Untergrundrap-Szene und lieferte mit DAMIAN zwei Jahre später einen würdigen Nachfolger. Bruder Benders Sound findet sich zwischen staubigen Jazz-Samples, wuchtigen Drums und dem zigarettengeschwängerten Dunst zwielichtiger Kneipen wieder und behandelt unteranderem Themen wie den Kampf mit der Gesellschaft und mit sich selbst.

Foto: Laura Rukavina

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