Hazmat Modine
Good Friends Tour 2026
Mi 03.06.26 / 20:00 / Saal
Einlass 19:00
Bestuhlt im Saal
Abendkasse 38,00 €
Vorverkauf 36,20 €

Vor 25 Jahren entstand in New York etwas, das man vielleicht eher als Phänomen beschreiben muss, denn als herkömmliche Band: Hazmat Modine, gegründet von dem Maler und Professor an der New York Academy of Art, Wade Schumann.
Seit Hazmat Modine 2007 das erste Mal nach Europa kam, haben sie sich eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Sie spielten nicht nur hier, sondern bereisten auch China, Australien, New Zealand, Malaysia, Brasilien, Mexiko. Ähnlich komplex wie die Musik ist auch ihr Bandname: Hazmat ist ein Kürzel für Hazardous Material (Gefahrengut) und Modine eine bekannte amerikanische Heizlüfterfirma. Äußerst passend für eine Band, die mit ihrer Bläsersektion eine Menge heißer Luft produziert.
Seit der Gründung tourten Hazmat Modine durch mehr als 40 Länder. Sie haben für das japanische Fernsehen (Tokyo Joe) geschrieben, ihre Musik wurde in Wim Wenders‘ Film „Pina“ verwendet und sie traten bei der Konferenz zum 75-jährigen Jubiläum der Nobelpreisträger auf.
Fantastische Geschichten, eingebettet in nicht weniger fantasievolle Musik, lose basiert auf Blues, Calypso, Jazz, Folk, dazu die ungewöhnliche Instrumentierung mit Tuba, Posaune, Trompete, Mundharmonika, Geige, ergänzt durch Gitarre, Banjo, Zymbal und Perkussion – und noch dazu eine charismatische Bühnenpräsenz – all das macht Hazmat Modine zu einem Erlebnis für Sinne und Geist.
Es sind seltsame Zeiten in Amerika, seltsame Zeiten in der Welt. Ein echter Anker und ein Licht in diesen Zeiten ist die Freundschaft. Freundschaft zwischen Menschen, Freundschaft zwischen Kulturen und Nationen. Hazmat Modine ist ein Ensemble, das Männer und Frauen jeden Alters und jeder Herkunft umfasst. Die Band ist wie New York selbst und schöpft aus der Vielfalt der Klänge, die in die Geschichte der Stadt eingewoben sind. Die Kompositionen und Texte sind von unzähligen Genres und Musiksprachen beeinflusst: Sie haben amerikanische Wurzeln mit Weltmusik-Verzweigungen.
Das Genre ist fließend, und 29 Jahre nach ihrer Gründung wächst und gedeiht die Band weiter. Da einige Mitglieder in den Ruhestand gegangen oder aus NYC weggezogen sind, sind neue Musiker mit neuen Erfahrungen und musikalischen Ideen zur Band gestoßen. Neu dabei sind Kenneth Bentley Jr am Sousaphone und der junge indische Schlagzeuger Varun Das, der als eins der größten Schlagzeugtalente in New York gilt. Varun Das bringt einen Hintergrund in Jazz und indischer Musik mit; Kenneth Bentley bringt seine langjährige Erfahrung mit einer Vielzahl von Musikstilen und seiner lebenslangen Musiktätigkeit in der Kirche ein. Wade, Daisy und Erik schreiben weiterhin neue Songs und Melodien, wobei Daisy mehr Gesangspartien übernimmt, und wie immer bringen die Hazmat Horns über 30 Jahre musikalische Erfahrung mit ein.
Die Tournee und auch das neue Album 2026 werden nach dem plötzlichen Tod des Sousaphonspielers Josef Daley ihm gewidmet = Good Friend.
Wade Schumann Diatonic Harmonica, Guitar, Banjitar, Lead Voc
Erik Della Penna Lead- und Background Voc., Banjo, Guitar
Kenneth Bentley Jr. Sousaphone Varun Das Percussion, Drums
Steve Elson Baritone Sax, Tenor Sax, Clarinet, Duduk, Flute
Daisy Castro Violin, vocals
Pamela Fleming Trumpet, Flugelhorn
„Hazmat Modine bleibt eine faszinierende Ausnahmeerscheinung im Musikgeschäft. Der Sound der Band ist unverwechselbar und klingt immer noch so, als hätten sich Tom Waits und Kurt Weill mit einer Marching Band aus New Orleans zusammengetan. Wade Schuman und Co. zeigen ein sympatisches Bild von Amerika, das von Trump und der Tagespolitik in den Hintergrund gedrängt wird.“ Stefan Radlmaier / Nürnberger Nachrichten
„Die Band Hazmat Modine bezeichnet ihre Musik als Blues. Aber als Blues, der in einer afroamerikanischen Kneipe in New Orleans zu hören ist. Wobei die Stadt wie eine Insel im Roten Meer liegen müsste. Und von Roma bewohnt sein sollte, die mit Otis Redding musiziert haben. Einflüsse aus aller Welt sind es, die Hazmats Blues einfärben. Und ihn so treibend machen, dass die Zuhörer schon nach dem ersten Ton elektrisiert sind.“ Landsberger Nachrichten
Foto: Wade Schuman