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Bild: „Gegen das Vergessen“ von Luigi Toscano kommt nach Heidelberg

„Gegen das Vergessen“ von Luigi Toscano kommt nach Heidelberg

19. Februar 2021

Vom 23. April bis zum 07. Mai diesen Jahres stellt Luigi Toscano über 100 großformatige Portraits von Überlebenden der NS-Verfolgung auf dem Universitätsplatz Heidelberg aus. Die Installation kommt nach über fünf Jahren und vielen internationalen Stationen zurück in die Region.

Knapp 400 NS-Überlebende hat Luigi Toscano in den letzten fünf Jahren für sein Projekt getroffen und fotografiert. GEGEN DAS VERGESSEN fordert jede und jeden einzelnen auf, alles dafür zu tun, dass so etwas wie die Shoah nie wieder geschehen kann. Die Ausstellung reiste seit 2015 bis heute von Mannheim über Kiev, New York, Washington, Paris und viele andere Städte durch die Welt und wir freuen uns die Ausstellung nun endlich in Heidelberg zu präsentieren.

Momentan arbeiten wir auf Hochtouren am Rahmenprogramm. Es wird Lesungen, Filmvorführungen und verschiedene Gesprächsformate geben. Besonders wichtig ist uns der bildungspolitische Aspekt, darum laden wir speziell Schülerinnen und Schüler ein, sich zu engagieren. Wir wollen die Ausstellung als Anlass nehmen und ein Zeichen für Vielfalt , Zusammenhalt und Austausch hier in Heidelberg setzen. Alle Veranstaltungen werden gemäß den aktuellen Bestimmungen der Corona-Verordnung umgesetzt.


Erstmals wurde GEGEN DAS VERGESSEN im Herbst 2015 in Mannheim gezeigt. Im September 2016 war die Ausstellung zum Staatsakt des Gedenkens an die Massaker von Babyn Jar in Kiew eingeladen. Es folgten vier weitere Stationen in der Ukraine und zwei in Berlin. 2018 kam GEGEN DAS VERGESSEN in die USA. Im Januar war die Installation zum Internationalen Holocaust-Gedenktag bei den Vereinten Nationen in New York zu Gast. Im April wurde sie in Washington, D.C. am Lincoln Memorial Reflecting Pool gezeigt, im Oktober 2018 in Boston. Zuletzt wurde die Ausstellung am UNSECO-Hauptquartier in Paris zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar gezeigt.


Am 7. Mai 2019 wurde die Installation von dem österreichischen Bundespräsidenten in Wien eröffnet. In den darauffolgenden Nächten wurde die Ausstellung zuerst mit Hakenkreuzen beschmiert, dann wurden die Portraits der Zeitzeugen mutwillig zerschnitten. Daraufhin kamen in Wien Menschen aller Kulturen und Religionen zusammen, um die Ausstellung 24 Stunden am Tag zu bewachen – ein tief beeindruckendes Zeichen gesellschaftlichen Zusammenhalts und Engagements.

Aktuelle Informationen und weitere Details zum Projekt gibt es unter den folgenden Links: