Einlass 20.00 Uhr

Eintritt AK 28 €, VVK 26,80 € inkl. VVK-Gebühr

Fr 22.03.19 / 21.00 Uhr / Saal

AUSVERKAUFT! Tom Rosenthal

Indie-Pop

AUSVERKAUFT

TOM ROSENTHAL ist einer, der ganz schön viel kann: poetisch-nachdenkliche Songs schreiben, dem guten alten Genre des Musikvideos wieder zu neuem Glanz verhelfen und dazu wunderbar unprätentiös, schlau und mitunter sehr humorvoll unterhalten.
Dass TOM ROSENTHAL ausgerechnet durch einen Til Schweiger-Film (Honig im Kopf) in Deutschland bekannt geworden ist, darüber kann man sich wundern – oder sich einfach nur freuen. Der Honig im Kopf -Titel „Go Solo“ ist jedenfalls ein gutes Beispiel für seinen außergewöhnlichen Stil: einfaches und umso berührendes Songwriting, das mit schlichten und doch extrem poetischen Worten und Melodien Gefühle beschreibt, die nur wenige so überraschend kitscharm ausdrücken können. Und so reiht sich TOM in eine Riege ein, die irgendwo zwischen Conor Oberst, Robin Proper-Sheppard und John K Samson rangiert, einzigartige Stimme inklusive. Was den Briten allerdings von jener vornehmlich melancholischen Singer-Songwriter-Liga unterscheidet: sein feiner, erfrischender Humor. Der 32-Jährige besingt nicht nur leidenschaftlich seine Liebe zu Pasta und Wassermelonen, er ist sich auch nicht zu schade, im Obst- oder Nudelkostüm umher zu springen oder Luftpiano zwischen Wiese, Wald und Hecke zu spielen. Und sorgt so für legendäre, preisgekrönte Videos, die sich gut als Stimmungsaufheller an grauen Tagen eignen. Aber auch nachdenklich geht: Mal traurig leise und mal wütend laut singt er von Angst und Verlassenwerden, vom Vermissen und Vergessen, lässt Fenster-Ausblicke zu.

Sein fünftes Studioalbum „Z-Sides“ (Release: 26.10.2018) hat TOM ROSENTHAL als eine Sammlung aus Schlafliedern konzipiert. Es sind „sleepy versions“ von einigen seiner Songs: bewusst „leise“ aufgenommen im kleinen Home-Studio, mit den schlafenden Kindern im Nebenzimmer, reduziertem Sound und einigen Titeln als reine Piano-/Gitarre-Akustik-Stücke. Das Ergebnis ist ein sanfter Winter-Soundtrack, der durchaus auch Romantic Dinner-tauglich ist. Titel wie „Have we met Before“ wirken noch feiner, noch poetischer, während „Watermelon“ noch mehr Sommer-Sonnen- Obst-Sehnsucht auslöst. TOMs Stimme klingt dabei weich und rauchig-warm, beinahe gefälliger als gewohnt. Und doch immer noch so unverwechselbar eigen. Ob „Z-Sides“ tatsächlich als Einschlafhilfe taugt, sei dahingestellt. Eine schummrige Bar und Rotwein, Couch oder Badewanne und Kerzenlicht sind aber durchaus das richtige Setting.

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